den teufel tun

den teufel will ich tun, sang dieses mädchen
an diesem schwarzen tümpel will ich knien
wenn alle anderen fürchten oder tot sind
setz ich meinen letzten mut auf’s spiel

gegen alle furcht und jede einsicht
forder sie den teufel auf zu ziehen
in seinem eigenen sumpf soll er ertrinken
so schön sang sie am abgrund dieses lied

ich wünschte dass ich wüßte was sie sang
ich wünschte mir ich hätte dieses lied
dann würd’ ich singen singen, doch ich hab nur dies

nebel überm wasser , letzte zeiten
ohne grund ist dieser schwarze teich
und ohne grund zerstören wir was wir halten
und hoffen doch das es bleibt

sie sang die dummheit aus den dummen leuten
dem irrsinn sang sie frei weg ins gesicht
das unglück hat sie einfach weggesungen
und dunkelheit sang sie zurück ins licht

ich wünschte dass ich wüßte was sie sang
ich wünschte mir ich hätte dieses lied
dann würd’ ich singen singen, doch ich hab nur dies

den teufel will ich tun, allein wenn nötig
hier sing ich bis mich der teufel holt
nur vorher soll er sich ersaufen
sing ich sing ich sing ich immer fort

ich wünschte dass ich wüßte was sie sang
ich wünschte mir ich hätte dieses lied
dann würd’ ich singen singen, doch ich hab nur dies

näher seit gestern

der tag wenn ich krieg’ was ich will ist nah
näher seit der gestern, ein tag
und eine nacht , ich weiß genau das es stimmt
weil der ‘s noch nicht war
der tag kommt näher mit jedem tag
„der große tag“ sagen sie doch
kommt irgendwann und eins ist klar
wenn er nicht war kommt er noch

der tag wenn ich krieg’ was ich will ist nah
näher seit der gestern, ein tag
von heute an weiß ich kann’s jeder sein der kommt
und dann steh ich schon da
der tag kommt näher mit jedem tag
und wenn’s noch nicht der nächste ist
dann ist es bestimmt der danach

der tag wenn ich krieg’ was ich will ist nah
näher seit der gestern, ein tag
das weiß ich genau weil die tage ziehen vorbei
und neue kommen nach
der tag kommt näher mit jedem tag
näher und näher ich weiß
und wenn’s der nächste auch nicht ist
dann kommt er bestimmt mit der zeit

der tag wenn ich krieg’ was ich will ist nah
jeden tag , jeden tag
und größer wird der als die andern sein
immer egal wie die war’n
der tag kommt näher mit jedem tag
undso einer war noch nicht da
geredet wird viel aber eins ist wahr
wenn doch dann nehm ich ihn noch mal

komm küssen

komm küssen warum sollen wir noch warten
wir stehen in einer offenen tür
und dahinter liegt ein goldener garten sag doch
willst du nicht küssen mit mir

sag mir doch wo bist du gewesen
sag m ir was du keinem sonst sagst
willst du dich nicht neben mich legen frag mich
was du niemand sonst fragst

allein verloren und ohne beweise
suchen wir den weg durch die nacht
und wir würden so gern irgendwo bleiben
sag doch warum warten wir ab

komm küssen warum sollen wir noch warten
wir stehen in einer offenen tür
und dahinter liegt ein goldener garten sag doch
willst du nicht küssen mit mir

so wie im film

so wie im film ist es nicht
wir sind noch nicht aus der gefahr
und die kavallerie kommt einfach nicht
und im zimmer wird es nicht warm

und der wind dreht sich nie wenn du willst das er’s tut
und wenn doch, dann ist es nur glück
na wenn du dein’s nicht willst dann nehm ichs

ich wünschte die rollen wären besser verteilt
und die sonne ginge auf mit musik
und wenn wir fallen weil es keinen halt gibt
dann fallen wir im richtigen licht

und der wind dreht sich nie wenn du willst das er’s tut
und wenn doch, dann ist es nur glück
na wenn du dein’s nicht willst dann nehm ichs

ich steh in der tür und ich hoffe darauf
das die stille hinter mir bricht
nur ein einziges wort das wahr ist und echt
dann will ich’s nehmen wie’s ist

und der wind dreht sich nie wenn du willst das er’s tut
und wenn doch, dann ist es nur glück
na wenn du dein’s nicht willst dann nehm ichs

so wie im film ist es nicht
und der zufall verfolgt keinen plan
der das ende noch sinnvoll abschließt
und erklärt warum es so kam

und der wind dreht sich nie wenn du willst das er’s tut
und wenn doch, dann ist es nur glück
na wenn du dein’s nicht willst dann nehm ichs

nicht die bienen

im wald gibt’s eine lichtung wo ne blume für dich steht
und wenn du suchst dann findest du den weg
ich geb dir meinen löffel wenn ich aufgegessen hab’
ich schäl dir einen apfel und ich nehm dich in den arm

refr.:
ich weiß der wald ist tief und niemand ist gern einsam und allein
es ist nur dunkel wo die sonne nicht hin scheint
und der bär will nur den honig
nicht bienen, und die wolken ziehn vorbei

egal wie kurz das streichholz ist das zu gezogen hast
ein feuer kriegt man immer damit an
und wenn es kalt und dunkel wird dann wärmst du dich daran
die nacht ist gleich zu ende und dann fängt der morgen an

refr.:
ich weiß der wald ist tief und niemand ist gern einsam und allein
es ist nur dunkel wo die sonne nicht hinscheint
und der bär will nur den honig
nicht bienen, und die wolken ziehn vorbei

im wald gibt’s eine lichtung wo ne blume für dich steht
und wenn du suchst dann findest du den weg
und wenn du nicht mehr weiter weißt dann hab ich einen rat
da wo keine berge sind suchst du vergeblich nach dem tal

refr.:
ich weiß der wald ist tief und niemand ist gern einsam und allein
es ist nur dunkel wo die sonne nicht hinscheint
und der bär will nur den honig
nicht bienen, und die wolken ziehn vorbei

heimweh

kinder im garten
und alle singen gleich
neues hemd neue namen
alles dreht sich im kreis
und du kannst nicht mehr schlafen
da ist heimweh ich weiß

geerbt ist der garten
und die blumen stehen reich
ein kranz für die toten
großvaters zeit
und ein strauß für die vase
das ist heimweh ich weiß

der kuckkuck ruft kuckuck
wie immer im wald
man wischt blut in die ecke
überall gleich
und gestern und heute,
das ist heimweh, ich weiß

kameras schwenken
durch den darm unserer zeit
menschen sehen menschen
und menschen und menschen
und du siehst dich im spiegel
das ist heimweh ich weiß

im feuer im graben
da singen alle gleich
hilff gott und erbarmen
und kummer und leid
überm schlachtfeld wehen fahnen
das ist heimweh ich weiß

einmal

es ist okay das alles nur einmal ist,
das es nur einen anfang und nur ein ende gibt
und wenn es vorbei ist, dass man vermißt
einmal nur einmal und das man vergißt

es ist okay da alles nur einmal ist
das es das erste mal nur zum ersten mal gibt
und das man nur einmal im augenblick sieht
einmal nur einmal ist alles wie’s ist

es ist okay das alles nur einmal ist
das du nur einmal eine einzige bist
alles ist einmal und einmal bin ich
alles ist einmal und mehr ist es nicht

es ist okay das alles nur einmal ist
einmal war gestern und einmal ist jetzt
das es nur einmal und nicht mehr ist
und das das nächste dann das erste mal ist

mein einziges lied

ich wünsch mir ich wünsch mir ich wünsch mir dich her
und ich wünsch mir du wünscht mich zu dir
dich will ich singt der vogel
und ich wünsch mir nichts mehr

wenn du an mich denkst so wie ich an dich denk
dann geb ich die hoffnung nicht auf
dann geh ich dann geh ich
und schau nach dir aus

refr.:
und bis dahin sing ich mein einziges lied
und hoffe du hörst es und singst so für mich
wo bist du wo finde ich dich

und dann bist du wo ich war und ich wo du warst
ein zettel liegt auf deinem tisch
dich such ich ist die nachricht
und mein einziges lied

ich wünsch mir ich wünsch mir ich wünsch mir dich her
und ich wünsch mir du wünscht mich zu dir
dich will ich singt der vogel
und ich wünsch mir nichts mehr

refr.:
und bis dahin sing ich mein einziges lied
und hoffe du hörst es und singst so für mich
wo bist du wo finde ich dich

staub und gold
ich wart’ auf einen regen , einen der besonders ist
der alles wieder neu macht und den ganzen schmutz wegwäscht
ein regen der das wegspült was ich auf der seele hab
ich wart auf diesen regen und dann wasch ich alles ab

in diesen regen stell’ ich mich und da bleibe ich dann bis
die aussicht wieder klarer und der himmel blauer ist
dann wird ich alles los was ich mir aufgeladen hab
ich geh raus in den regen und da wasch ich alles ab

refr.
und was staub war und schmutz soll aus gold sein
und wahr was nur rauch war und schein
und die die ich vergessen hab die fallen mir wieder ein
und die die ich vergessen will sollen mir dafür verzeihen

wir stolpern durch die gegend und wir fallen und stehen auf
wir greifen nach den sternen und retten doch nur unsere haut
wir rennen und wir rennen und hinter uns das jagd uns nach
ich geh raus in den regen und da wasch ich’s alles ab

das was man mich sehen läßt ist nur scheinbar und vielleicht
und selbst die lügen sind nicht echt und wer nicht lügen kann der schweigt
hier trennen unsere wege sich, die zeit ist mir zu knapp
ich muß raus in den regen und da wasch ich alles ab

refr.
und was staub war und schmutz soll aus gold sein
und wahr was nur rauch war und schein
und die die ich vergessen hab die fallen mir wieder ein
und die die ich vergessen will sollen mir dafür verzeihen

mit eigenen augen

mit dir im gras an einem neuen morgen will ich auf die sonne warten
am ufer will ich sitzen wenn die schwalben überm wasser jagen
solange e s im graben qua---akt, sind die frösche noch am leben
und wenn mich einer fragt will ich sagen ich war mit dabei gewesen.

tragen will ich was ich tragen kann und offen soll mein wort sein.
und gehen wohin ich gehen muß gehe ich im dunkel und im sonnenschein
aufrecht will ich stehen können wenn sie meinen namen laut verlesen.
mit meine n eigenen augen sehen und meine eigene antwort geben.

bis ich wieder weg bin will ich da wo ich bin gerne bleiben
und ohne furcht und arg will ich für meine sache streiten
ich will mich nicht im ersten wind von vorne auf die erde legen
denn dies ist meine hoffnung und die will ich bis zum ende nicht aufgeben

mit dir im gras an einem neuen morgen will ich auf die sonne warten
am ufer will ich sitzen wenn die schwalben überm wasser jagen
solange es im graben qua---akt, sind die frösche noch am leben
und wenn mich einer fragt will ich sagen ich war mit dabei gewesen.

in die stille

erzähl mir wir haben noch zeit
erzähl mir der weg wird ganz leicht
und erzähl mir das du bis ich geh bei mir bleibst
erzähl wie das schiff seine küste erreicht

erzähl mir den ncht und den tag
erzähl mir den wind und das gras
sag mir die wahrheit steht ein licht für mich da
und bist du das bist du das, sag mir sag

refr::
und erzähl mir die stille,
mach das ich weiß, du bist immer noch da,
auch wenn du schweigst

erzähl mir dass du nicht aufgibst
und dein zeichen im sturmwind aufziehst
erzähl mir das eine wie du wirklich ist
eine die sagt es ist gut das du bist

erzähl mir du willst meine sein
erzähl mir das die stunde bleibt
sag mir du willst voller zuversicht sein
und du kannst mir für all das was falsch wr verzeihen

refr::
und erzähl mir die stille,
mach das ich weiß, du bist immer noch da,
auch wenn du schweigst

erzähl mir, erzähl hör nicht auf
für immer, erzähl mir das auch
ich will hören das du fest an den nächsten tag glaubst
und die sonne im frühjahr den frost wieder taut

refr::
und erzähl mir die stille,
mach das ich weiß, du bist immer noch da,
auch wenn du schweigst

NOCH NICHT’S VERLOREN

WENN ES AUSSIEHT ALS OB
ALLES EINSTÜRZT UND BRICHT
UND DIE WETTEN STEHEN GEGEN DEIN SPIEL

UND DER MUT DICH VERLÄßT
UND DIE ZEIT LÄUFT DAVON
UND DU ZWEIFELST DANN HÖR DIESES LIED

REFR.:
NOCH NICHTS IST VERLOREN
NOCH NICHT IST VERLOREN
NOCH NICHTS IST VERLOREN, NICHT JETZT SCHON

WENN’S KEIN DURCHKOMMEN GIBT
UND KEIN WEG FÜHRT ZURÜCK
UND SIE HABEN DICH NACKT IM VISIER

UND WENN NIEMAND MEHR GLAUBT
UND DEIN ZEUGE NICHT SPRICHT
DANN LIEGST’S ALLEINE BEI DIR

REFR.:
NOCH NICHTS IST VERLOREN
NOCH NICHT IST VERLOREN
NOCH NICHTS IST VERLOREN, NICHT JETZT SCHON

IN DER STUNDE DER NOT
WENN DU GEGEN DIE FURCHT ANKÄMPFST
DANN LAß NICHT NACH

NIEMAND SONST SINGT DEIN LIED
DA IST KEINER DER’S MACHT
NOCH NICHTS IST VERLOREN, NICHT JETZT SCHON

REFR.:
NOCH NICHTS IST VERLOREN
NOCH NICHT IST VERLOREN
NOCH NICHTS IST VERLOREN, NICHT JETZT SCHON